Vagabonzi Acasa

Das Haus der Vagabunden

Wir setzen uns mit Herz und Verstand für Straßenhunde aus Rumänien ein – unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Verhalten.

Hilfe erste Tage

Wenn ein neues Familienmitglied ankommt …

Tipps für die ersten Tage

Juchu, es ist so weit! 
Ein neuer Hund zieht bei Dir ein: Dein neues Familienmitglied, Dein treuer Begleiter und bester Freund. Damit sich Dein Hund von Anfang an sicher und willkommen fühlt, ist eine ruhige und durchdachte Eingewöhnung besonders wichtig. 

Mit den folgenden Tipps hilfst Du Deinem neuen Schwänzchenwedler, sich schnell bei Dir zu Hause einzuleben. 

Eingewöhnung mit bereits vorhandenem Hund 

Lebt bereits ein Hund bei Dir, ist ein behutsames Kennenlernen besonders wichtig. 

  • Beginnt mit einem gemeinsamen Spaziergang im Freien. Beide Hunde bleiben angeleint, ihr geht ruhig und entspannt nebeneinander her, ganz so, als wäre nichts Besonderes. 
  • Vermeidet intensives oder dauerhaftes Spielen. Gerade in der Anfangsphase kann Spiel schnell in Stress umschlagen. 
  • Lasst den Neuankömmling zunächst alleine die Wohnung erkunden, ohne den anderen Hund. Bleibe dabei ruhig, kommentiere nichts und verzichte zunächst auf Leckerlis. 
  • Gib dem neuen Hund Zeit, sich auszuruhen oder ein erstes Nickerchen zu machen. So kann er die Umgebung kennenlernen und Sicherheit aufbauen. 
  • Danach führst Du beide Hunde gemeinsam ruhig durch die Wohnung. 
Ruhe, Struktur und Rückzugsorte 
  • In der Wohnung bitte kein dauerhaftes oder aufgefordertes Spielen. Die Hunde finden ihren eigenen Rhythmus. 
  • Sorge dafür, dass jeder Hund Rückzugsmöglichkeiten hat. Wenn der Platz begrenzt ist, könne z. B. Babygitter helfen, getrennte Bereiche zu schaffen. 
  • Räume alle Spielsachen zunächst weg, um Konflikte zu vermeiden, besonders bei Futter, Kauartikeln oder Spielzeug. 
  • Gib allen Beteiligten Zeit. Für Hunde wie Menschen ist ein Einzug eine große Umstellung. Beobachte, begleite, aber greife möglichst wenig ein. 
Alltag langsam aufbauen 
  • Auch alltägliche Situationen wie Einkaufen oder kurze Abwesenheiten können anfangs Stress bedeuten. Plane ausreichend Ruhephasen, Schlaf und Rückzug ein. 
  • Im Umgang mit Kindern ist besonders wichtig, dass der Hund sich jederzeit zurückziehen darf. Zeige Deinem Hund und den Kindern, wo diese Rückzugsorte sind, und respektiere sie. 
Zum Schluss 

Gebt Euch Zeit. 
Dein neuer Hund, Du und Deine Familie. Ihr alle braucht etwas, um zusammenzufinden. Mit Geduld, Ruhe und Vertrauen wächst Schritt für Schritt eine stabile Bindung. Und glaub uns: Es wird sich lohnen. 

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