Vagabonzi Acăsa
Das Haus der Vagabunden
Wir setzen uns mit Herz und Verstand für Straßenhunde aus Rumänien ein – unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Verhalten.
HILFE FÜR DIE ERSTEN TAGE
Der Einzug des neuen Familienmitglieds



Tipps für die ersten Tage
Ihr Lieben,
wir freuen uns riesig über jeden Hund, der den Sprung in ein neues Leben schafft. Dieser Moment, in dem ein Schützling endlich sein Zuhause findet, ist für uns alle das größte Glück. Damit dieser Start für Mensch und Tier bestmöglich gelingt, findet ihr hier wertvolle Tipps und wichtige Unterlagen, wie unseren „Reality Check“.
Ihr bringt vielleicht schon jahrelange Erfahrung als Hundemenschen mit, meistert gerade die ersten aufregenden Tage mit eurem neuen Mitbewohner oder öffnet demnächst erst die Tür für euer allererstes großes Abenteuer. Unser Wunsch ist es, dass diese Gedanken euch einen wertvollen Impuls geben und zu einem noch tieferen Verständnis für unsere Vagabunden beitragen 🧡
Eingewöhnung mit bereits vorhandenem Hund
Lebt bereits ein Hund bei dir, ist ein behutsames Kennenlernen besonders wichtig:
Gemeinsamer Start: Beginnt mit einem Spaziergang im Freien. Beide Hunde bleiben angeleint, ihr geht ruhig und entspannt nebeneinander her.
Spielpause: Vermeidet intensives Spielen. In der Anfangsphase kann Spiel schnell in Stress umschlagen.
Solo-Erkundung: Lass den Neuankömmling zunächst alleine die Wohnung erkunden. Bleibe dabei ruhig, kommentiere nichts und verzichte anfangs auf Leckerlis.
Ruhephasen: Gib dem neuen Hund Zeit für ein erstes Nickerchen, um Sicherheit in der neuen Umgebung aufzubauen.
Zusammenführung: Erst danach führst du beide Hunde gemeinsam ruhig durch die Wohnung.
Ruhe, Struktur und Rückzugsorte
Keine Spielaufforderung: In der Wohnung sollte nicht dauerhaft gespielt werden. Die Hunde müssen ihren eigenen Rhythmus finden.
Eigene Bereiche: Sorge dafür, dass jeder Hund Rückzugsmöglichkeiten hat. Babygitter können helfen, klare Grenzen zu schaffen.
Ressourcen-Check: Räume Spielsachen, Futter und Kauartikel zunächst weg, um Konfliktpotenzial zu minimieren.
Geduld: Beobachte und begleite das Geschehen, aber greife so wenig wie möglich ein.
Alltag langsam aufbauen
Schritt für Schritt: Einkaufen oder kurze Abwesenheiten können anfangs Stress bedeuten. Plane ausreichend Schlaf- und Ruhephasen ein.
Kinder einbinden: Erkläre Kindern, dass der Hund sich jederzeit zurückziehen darf. Diese Rückzugsorte sind absolut tabu.
Besonderheiten: Angst- und Herdenschutzhunde
Da viele unserer Schützlinge eine besondere Geschichte mitbringen oder einen Herdenschutzhund-Anteil möglich ist, benötigen sie oft eine spezialisierte Herangehensweise. Für diese sensiblen oder charakterstarken Hunde haben wir separate Anleitungen erstellt:
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